Park­platz­si­tua­ti­on

Was geden­ken Sie zu unter­neh­men, um die Park­platz­si­tua­ti­on für Besu­cher und Ein­woh­ner in Hal­le zu entschärfen?

FDP

Die jet­zi­ge Park­platz­si­tua­ti­on sieht die FDP Hal­le (West­fa­len) kri­tisch. Als Sofort­maß­nah­me muss der wei­te­re Weg­fall von Park­mög­lich­kei­ten ver­hin­dert wer­den. Dann for­dern wir – im Rah­men eines Gesamt­ver­kehrs­plans — eine Aus­wei­tung von zen­trums­na­hen Park­plät­zen. Dabei darf es kei­ne Denk­ver­bo­te geben (Park­haus und / oder Tief­ga­ra­ge). Hilf­reich wäre aus unse­rer Sicht auch die Errich­tung eines Park­leit­sys­tems. So kann unnö­ti­ger Park­platz-Such­ver­kehr ver­mie­den wer­den, was auch zur Ver­rin­ge­rung von kli­ma­schäd­li­chen Emis­sio­nen führt.

CDU

Die CDU will ent­spre­chend ihres Antra­ges vom 29.2.2020 zur Stei­ge­rung der Attrak­ti­vi­tät der Hal­ler Innen­stadt mög­lichst schnell ein Park­raum­kon­zept ent­wi­ckeln und dem Rat bzw. den Aus­schüs­sen zur Ent­schei­dung vor­le­gen. In die­sem Zusam­men­hang sind umfang­rei­che Zah­len zu ermit­teln. Ins­be­son­de­re die Zahl der aktu­el­len öffent­li­chen Stell­plät­ze sowie auch die Zahl der benö­tig­ten Stell­plät­ze zur zukünf­ti­gen Bedarfs­de­ckung. Unser Antrag ent­hält auch den Wunsch nach Infor­ma­ti­on zur Aus­wei­sung von zukünf­ti­gen Stell­platz­flä­chen und den Antrag auf Prü­fung zur Errich­tung eines Parkhauses/Tiefgarage durch die Stadt bzw. ein Toch­ter­un­ter­neh­men der Stadt. In den länd­li­chen Struk­tu­ren ist der Indi­vi­du­al­ver­kehr auch mit­tel­fris­tig ein wich­ti­ger Bau­stein zur Teil­ha­be und Ver­sor­gung der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Die Durch­drin­gung des Ver­kehrs und die durch­gän­gi­ge Erreich­bar­keit ist für die Zukunft der Hal­ler Innen­stadt und den Erhalt der klein­tei­li­gen Geschäf­te, Pra­xen und Gas­tro­no­mie von ele­men­ta­rer Bedeu­tung. Eine wei­te­re Redu­zie­rung der vor­han­de­nen Park­mög­lich­kei­ten wür­de den Ein­zel­han­del schwä­chen und Leer­stän­de för­dern. Zudem wür­de eine Ver­schlech­te­rung der Park­platz­si­tua­ti­on dazu bei­tra­gen, dass vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger auf den Ein­zel­han­del in Nach­bar­kom­mu­nen oder den Inter­net­han­del aus­wei­chen. Ins­ge­samt wür­de die Hal­ler Innen­stadt dadurch also enorm geschwächt. Es ist daher unbe­dingt erfor­der­lich, dass in unse­rem länd­li­chen Raum Par­ken als inno­va­ti­ve kom­mu­na­le Ser­vice­leis­tung am Bür­ger ver­stan­den wird. Zum Bei­spiel könn­ten zukünf­tig park­platz­su­chen­de Ver­keh­re über eine Sen­so­rik intel­li­gent gelenkt wer­den. Eine moder­ne Park­raum­ver­wal­tung kann gera­de in hoch­ver­dich­te­ten Innen­städ­ten zu Ein­kaufs­vor­tei­len füh­ren und gehört zum Emp­fangs­raum einer Kommune.

Bünd­nis 90 / Die Grünen

Die Erreich­bar­keit der Innen­stadt ist wich­tig für Bür­ger und Ein­zel­han­del. Unse­res Erach­tens war es ein Feh­ler, am Markt­kauf kein Park­haus zu errich­ten. Da wir in Hal­le drin­gend Wohn­raum benö­ti­gen, kann die Lösung des Park­pro­blems nicht dar­in lie­gen, dass wir wei­te­re Flä­chen für Autos statt für Wohn­raum nut­zen. Wir favo­ri­sie­ren statt des­sen die För­de­rung des Rad­ver­kehrs und des ÖPNV sowie die Errich­tung von Tief­ga­ra­gen. Des Wei­te­ren wol­len die GRÜNEN ein Pro­jekt „Ver­bes­se­rung der Park­platz­si­tua­ti­on in der Innen­stadt“ anstoßen.

UWG

In der Innen­stadt gibt es vie­le und kos­ten­freie Park­plät­ze. Falls es als not­wen­dig ange­se­hen wird, wer­den wir uns dafür stark machen, dass wei­te­re Behin­der­ten­park­plät­ze aus­ge­wie­sen wer­den. Damit die Men­schen, die auf ein Fahr­zeug ange­wie­sen sind, kur­ze Wege vom Fahr­zeug zum Ziel haben.


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