Mobi­li­tät

Wie geden­ken Sie die Mobi­li­tät in der Innen­stadt bei Per­so­nen zu erhal­ten, die der­zeit und in Zukunft auf ihr Auto ange­wie­sen sind?

FDP

Für die FDP Hal­le (West­fa­len) darf es kei­ne (wei­te­ren) Beschrän­kun­gen für die Erreich­bar­keit der Innen­stadt mit dem Auto geben. Wir tre­ten für ein gleich­be­rech­tig­tes Mit­ein­an­der aller Ver­kehrs­teil­neh­mer (Fuß­gän­ger, Rad­fah­rer, Kfz-Ver­kehr und ÖPNV) ein. Die­se The­ma­tik ist unbe­dingt im Rah­men eines Gesamt­ver­kehrs­plans zu berücksichtigen.

CDU

Die CDU in Hal­le ver­folgt das Mobi­li­täts­the­ma bereits seit vie­len Jah­ren. Uns ist wich­tig, auch die­ses The­ma ganz­heit­lich zu betrach­ten. Nicht ziel­füh­rend ist ein Abbau von Park­mög­lich­kei­ten und eine Ver­schlech­te­rung der Ver­kehrs­füh­rung in Rich­tung Innen­stadt. Die mobi­le Erreich­bar­keit sowie auch Stell­plät­ze soll­ten aus kom­mu­na­ler Sicht ein Ser­vice am Bür­ger und Besu­cher der Stadt sein. Es soll­te nicht nur die Park­platz­si­tua­ti­on hier­bei betrach­tet wer­den, son­dern auch mög­li­che Anbin­dungs­op­tio­nen der Orts­tei­le an das zen­tra­le Ver­sor­gungs­zen­trum in der Innen­stadt. So wären in Ergän­zung bestehen­der Mobi­li­täts­an­ge­bo­te (Anruf­sam­mel­ta­xi und Taxi-Bus) ggf. Orts­ring­bus­sys­te­me, Bür­ger­bus­se und Trans­port on Demand im Zei­chen der Ent­wick­lung von auto­no­men Bus­li­ni­en zu erpro­ben. Hier­für bedarf es grund­sätz­lich einer flä­chen­de­cken­den Mobil­funk-/Breit­band­ab­de­ckung, wie sie die CDU in ihren Anträ­gen bereits gefor­dert hat. Testund Erpro­bungs­pha­sen inno­va­ti­ver Bus­sys­te­me könn­ten z. B. gut über eine aus­zu­rich­ten­de Lan­des­gar­ten­schau erprobt wer­den. Aller­dings ist der CDU-Antrag auf Ein­rich­tung einer koor­di­nie­ren­den Stel­le im Rat­haus (Inno­va­ti­ons­ma­na­ger) von Rot-Grün abge­lehnt wor­den. Mobi­li­täts­an­sprü­che ver­schie­de­ner Per­so­nen­grup­pen (z. B. Älte­re und Geh­be­hin­der­te, Fami­li­en, jun­ge Erwach­se­ne) sind zu unter­su­chen. Zwin­gend ist wei­ter­hin eine durch­gän­gi­ge Erreich­bar­keit der Ärz­te und Geschäf­te für alle sicher­zu­stel­len, nicht nur für die Ziel­grup­pe der Lastradfahrer.

Bünd­nis 90 / Die Grünen

Wir set­zen uns für die För­de­rung des Fuß‑, Rad- und öffent­li­chen Ver­kehrs ein. Das dient dem Kli­ma­schutz, senkt Fein­staub- und Abgas­be­las­tun­gen und ver­min­dert gesund­heits­schäd­li­chen Lärm. In dem Umfang, wie es gelingt, Auto­fah­rer für die­se Art der Mobi­li­tät zu gewin­nen, sinkt der moto­ri­sier­te Indi­vi­du­al­ver­kehr. Damit ver­bes­sert sich die Erreich­bar­keit der Innen­stadt für Men­schen, die auf das Auto ange­wie­sen sind. Der KFZ-Indi­vi­du­al­ver­kehr soll ruhig, sicher und flüs­sig die Zie­le in der Innen­stadt errei­chen. Die GRÜNEN haben sich eine größt­mög­li­che Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr zum Ziel gesetzt. Nie­mand soll in Hal­le ver­letzt oder getö­tet werden.

UWG

In der Innen­stadt gibt es vie­le und kos­ten­freie Park­plät­ze. Falls es als not­wen­dig ange­se­hen wird, wer­den wir uns dafür stark machen, dass wei­te­re Behin­der­ten­park­plät­ze aus­ge­wie­sen wer­den. Damit die Men­schen, die auf ein Fahr­zeug ange­wie­sen sind, kur­ze Wege vom Fahr­zeug zum Ziel haben.


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